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Modus eines Studentenreitturniers

Hier erfahrt ihr, wie ein Studentenreitturnier so abläuft.

Hochschulvergleichsturniere, kurz Studententurniere, finden im Gegensazt zu "normalen" Reiturnieren nicht auf eigenen Pferden der Teilnehmer statt, sonder auf vom Veranstalter gestellten Pferden. Diese Pferde werden den Mannschaften zugelost. Die Mannschaft einer Uni besteht aus drei Reitern, die sich sowohl in der Dressur als auch im Springen mit den anderen Unis messen müssen.

Jeder Reiter hat ca. 5 Minuten Zeit sich vor der jeweiligen Pfrüung auf "sein" Pferd einzustellen, nachdem ihm das Pferd durch den Besitzer vorgestellt wurde. Der Reiz eines solchen Turniers besteht also darin, sich möglichst rasch in das Pferd einzufühlen und den Richtern eine harmonische Vorstellung und keine Demonstration einer überragenden Einzelleistung von Reiter und Pferd zu präsentieren.

Man unterscheidet in die Klassen E, A, L, M und S mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Ein Studentenreitturnier beginnt in Dressur und Springen auf A-Niveau.

Für die A-Dressur und das A-Springen werden den Mannschaften Pferdegruppen (je drei Pferde) zugelost. Die Mannschaft muss sich dann intern über die Verteilung der Pferde einigen. Jede Pferdegruppe startet unter drei Mannschaften, jedes Pferd wird also von drei verschiedenen Reitern unterschliedlicher Universitäten vorgestellt. Der jeweils beste Reiter eines Pferdes kommt in die nächtste Runde.

Da die A-Dressur einer Uni in der Abteilung geritten wird, gibt es zusätzlich eine Mannschaftsnote für den Gesamteindruck, die später neben den Einzelnoten eine Rolle für die Mannschaftswertung spielt.

Ein Drittel der Teilnehmer zieht als in die 2. Runde ein, das ist eine L-Dressur auf Trense bzw. ein L-Stilspringen. Hier werden die Pferde den Reitern direkt zugelost, wobei wieder drei Reiter nacheinander das selbe Pferd reiten. Auch hier erreicht der jeweils beste Reiter die 3. Runde, die je nach Größe des Turniers schon die Finalrunde sein kann.

Nicht vergessen darf man aber auch die Preise, die nur mit Hilfe zahlreicher Schlabus gewonnen werden können, wie z.B. der "Survivalcup", der die Mannschaft auszeichnet, die am längsten und am lautesten auf den Partys antritt, aber dafür auch am nächsten Tag als erstes beim Frühstück erscheint und der veranstaltenden Mannschaft auch mal unter die Arme greift.

 

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